
Jeden Freitag organisiert das Instituto Hemingway eine Pintxos-Tour in der Altstadt, um dort gemeinsam etwas trinken zu gehen und zusammen die beliebteste Tradition des Baskenlandes, , Pintxos zu essen, zu geniessen.
Pintxos bestehen meist aus einer kleinen Scheibe Brot, auf der verschiedene Zutaten zu finden sind. Sie heissen so, weil sie meist von einem Zahnstocher zusammengehalten werden (pinchar = zusammenhalten).
Manchmal ist es schwierig, zwischen Pintxos und Tapas zu unterscheiden, sind die beiden sich ja wirklich sehr aehnlich. Aber einen Unterschied gibt es: Normalerweise werden Tapas mit dem Getraenk serviert, waehrend man die Pintxos unabhaengig davon bestellt.
Kalte Pintxos findet man meist an der Theke, warme bestellt man direkt beim Kellner, der diese dann meist frisch zubereitet.
Einige der typischen Pintxos der baskischen Gastronomie sind mit Fisch (Kabeljau, Seehecht, Sardellen…), Kartoffeltortilla, gefuellte Paprika oder Kroketten...
Manchmal gibt es fuer jede Art von Pintxo verschiedenfarbige Zahnstocher, so dass der Kellner, wenn er am Ende die Zahnstocher zaehlt, die Rechnung ausstellen kann.
Wer mehr ueber die Geschichte der Pintxos wissen moechte:
„Schon im 12. Jahrhundert trug der Koenig Alfons der Weise seinen Dienern auf, ihm nichts zu trinken zu geben, ohne dass dabei auch etwas zu Essen mitgeliefert wurde. Dennoch wurden Tapas erst im 19. Jahrhundert in Bars und Restaurants sehr beliebt. Der Name „Tapas“ entstand , als Koenig Alfons XIII in Cádiz zu Besuch war und etwas Sand durch den Wind in sein Getraenk gelangte. Daraufhin legte der Kellner eine Scheibe Schinken auf das Glas des Koenigs, um sein Glas zu bedecken („tapar“).
Tapas wurden im Zentrum und im Sueden Spaniens ueberaus beliebt. In den 30er Jahren kam die Aristokratie in den Norden, wo die Tapas zum Ausdruck der gastronomischen Kultur des Baskenlandes wurden.
Wenn ihr euren Spanischkurs im Baskenland macht, dann.... solltet ihr sie unbedingt probieren!
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