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11 Nov, 2022

Spanisch in Äquatorialguinea

Es ist vielleicht nicht eines der gröβten afrikanischen Gebiete, das im 19. Jahrhundert kolonialisiert wurde. Dennoch ist Äquatorialguinea eines der vielen Länder, in dem Spanisch eine offizielle Amtssprache ist. Früher wurde das afrikanische Land zuerst von Portugal kolonialisiert und dann von Spanien als Austausch gegen andere amerikanische Gebiete in Besitz genommen.

Durch das Erreichen der Unabhängigkeit am 12. Oktober 1968 wurde die spanische Bevölkerung aufgrund starkem Widerstand gegen die Kolonialisierung stark verfolgt. Trotzdem wurde Spanisch als Sprache für sämtliche Texte, Bücher, Dokumente, etc. unverzichtbar, da die restlichen Sprachen in der Republik Äquatorialguinea wie z.B. Bubi, Ndowé, Bisió und Bujeba nur in mündlicher Form übermittel wurden.

So wurde die Sprache in Äquatorialguinea beibehalten und zum Diktieren von Gesetzen und zur Aufrechterhaltung internationalen Beziehung verwendet. Heutzutage ist Spanisch als offizielle Amtssprache anerkannt und in der Verfassung fest verankert, obwohl das Land seine Sprachenvielfalt beibehält.

Auβerdem ist es wahr, dass Spanisch stark mit der sozioökonomischen Situation des Sprechers zusammenhängt. So gib es ein Basisniveau, dass vor allem von Bauern, Fischern, Viehzüchtern, usw. gesprochen wird. Vielen von ihnen sind Menschen, die nur wenige Spanischkenntnisse besitzen und so das Spanische mit ihrer eigentlichen afrikanischen Muttersprache vermischen. Daraus entstand schnell das „äquatorialguineische Spanisch“.

Dadurch, dass einige afrikanische Nachbarstaaten Französisch als Amtssprache besitzen und zu Äquatorialguinea eine sehr gute und freundschaftliche Beziehungen pflegen, spricht mittlerweile in Äquatorialguinea mehr als die Hälfte der Bevölkerung nun auch französisch. Zwischen den verschiedenen Sprachen, Spanisch und Französisch, findet nun ein Prozess der Vermischung statt. So wie es auch mit dem Camfranglais, einer Mischung aus mehrere verschiedenen Sprachen, oder dem Fernando-Po-Kreolisch, auch Pidginglis genannt, (der dritten offiziellen Sprache in Äquatorialguinea) passiert ist. Die Pidgin-Sprache ist als eine Mischung aus Englisch und einheimischer Sprachen ein Resultat des Handels und der Standardisierung der Handarbeiten, die die Kapitäne zum Steuern der Schiffe nutzten.

Im Folgenden einige Wortbeispiele:

Vermischung

Französisch

Spanisch

arico

haricot

frijoles

plombero

plombier

frontanero

reveyarse

se réveiller

despertarse


Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Spanisch mit einem Prozentanteil von 87%, die offizielle Sprache in der Republik Äquatorialguinea ist. Daher wird das Spanische auch in Zukunft vermutlich nicht so leicht zu ersetzen sein.


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