Spanisch wird wieder Pflichtfach auf den Philippinen

14 Dez 2007

Am ersten Tag ihres Spanienbesuchs, kuendigte die philippinische Praesidentin Gloria Macapagal an, dass Spanisch schon sehr bald wieder zu den Pflichtfaechern an den Schulen dieses asiatischen Landes gehoeren wird.

Macapagal brachte dieses Anliegen waehrend einer Rede (die sie fast vollstaendig auf Spanisch vortrug) im Senat hervor.

Spanisch wurde 1987 aus dem philippinischen Lehrplan unter der Regierung von Praesident Corazón Aquino gestrichen, weil die neue Verfassung, die nach dem Sturz von Ferdinand Marco’s Regimes aufgesetzt wurde, Englisch und Tagalong als ofizielle Landessprachen festlegte.

Mehr als 5000 Mensche lernen in den Philippinen Spanisch – die Haelfte von ihnen spricht es taeglich. Mit fast 85 Millionen Einwohnern sind die Philippinen das
neuntbevoelkerungsreichste Land auf der Welt. 350 Jahre lang, bis 1898, war es eine spanische Kolonie.

„Ein extrem wichtiger Schritt“

Waehrend einer Pressekonferenz, mit dem philippinischen Amtskollegen Alberto Rómolo, sagte der Aussenminister Miguel Ángel Moratinos, dass diese von Macapagal angekuendigte Massnahme „aeusserst wichtig“ sei und die Hoffnung gaebe, dass Spanisch wieder mehr in den Vordergrund der Gesellschaft des Inselstaates rueckt.

Laut Moratinos, wird die philippinische Regierung bei diesem Programm von Spanien unterstuetzt werden, das sich bereit erklaert hat Lehrmittel zur Verfuegung zu stellen und auch Lehrkraefte auszubilden.

Quelle: EFE




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