Spanien als zweitbedeutendstes Urlaubsziel der Welt bestaetigt

05 Apr 2008

"Mit mehr als 58 Millionen Besuchern stieg die Zahl der Touristen im Jahr 2006 um ueber 4,5%

Laut einem weltweiten Ranking wurde Spanien mit einer Besucherzahl von 58,5 Millonen im Jahr 2006 als das am zweitmeisten besuchte Urlaubsziel der Welt bestaetigt. Diese Zahl verzeichnet einen Anstieg von 4,5 Porzent im Vergleich zum Vorjahr, so die weltweite Toursimusorganisation OMT (Organización Mundial de Turismo). Insgesamt reisten im Jahr 2006 842 Millonen Touristen durch die ganze Welt, 4,5 Prozent mehr als im vorangegangen Jahr mit 808 Millonen Reisenden.

Der Generalsekretaer der OMT, Francesco Frangialli, betonte, dass Spanien dank seiner „weitaus positiveren Entwicklung im Tourismussektor bessere Ergebnisse“ erhalten haette, als seine staerksten europaeischen Konkurrenten. Ausserdem habe Spanien bereits eine „sehr hohe Anzahl an Anreisen“ fuer das naechste Jahr verbuchen koennen.

Trotz der positiven Zahlen des laufenden Jahres, sagte Francesco Frangialli einen „gefaehrlichen“ Tourismusanstieg fuer die kommenden Jahre in China voraus, welches Spanien bis zum Jahr 2010 den zweiten Platz im Ranking hoechstwahrscheinlich streitig machen wird. Ebenso prophezeit die OMT, dass das Potenzial Chinas als Reiseziel noch vor dem Jahr 2020 dazu fuehren wird, dass das Land den ersten Platz im Weltranking einnimmt, der momentan von Franreich besetzt wird.

In diesem Zusammenhang erklaert Frangialli, dass man bei dem Vergleich von Tourismuslaendern die Groesse der Reiseziele und ihre Kapazitaeten zur Aufnahme von Touristen nicht ausser Acht lassen darf und, dass Laender wie „China, mit mehr als einer Billon Menschen, sich nicht mit einem Land wie Spanien vergleichen laesst.“

Unter den reisebegeisterten befinden sich vor allem Touristen aus Nordamerika, Deutschland und Japan, so Frangialli, der gleichzeitig betont, dass China und Indien, trotz ihres noch nicht so weit entwickelten Tourismussektors, bereits im vergangenen Jahr mit einer grossen Toursimuswelle ueberschuettet wurden.

Frangialli wies ebenfalls auf die steigende Anzahl von Urlaubsreisen nach Afrika (8,9%) hin, gefolgt von Asien und der Pazifikregion (7,6%), wobei Europa, trotz eines Anstiegs von 4%, ebenso wie der mittlere Osten, leicht hinter dem Weltdurchschnitt zurueck bleiben. Nord- und Suedamerika koennten sich ueber einen Anstieg von 2% freuen.

Quelle: El País

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